Das Material macht den Unterschied.

Welche Materialien kann ein Ehering haben?

Gold

Ob klassisches Gelbgold, modernes Weißgold oder Roségold - Gold gibt es in verschiedenen Legierungen und Farbtönen. Ob 375er, 585er oder 750er Gold zu Euch passt liegt an euren individuellen Präferenzen. 

Besonders schön: Gold lässt sich wieder aufbereiten und anpassen. 

Ein großer Vorteil von Platin ist seine hohe Dichte und Robustheit. Das macht ihn besonders interessant für Ringe, die jeden Tag getragen werden. Die Farbe kann zwischen Gräulich (Platin 600) und der klassischen helleren Farbe (Platin 900) variieren. 

Leider lässt sich die Ringgröße von einem Platinring im Nachhinein nicht mehr ändern, aufgrund des starken Materials.  

Silber wirkt hell, elegant und zeitlos - im Vergleich zu Gold ist Silber weicher und kann dadurch im Alltag schneller Kratzer und Gebrauchsspuren zeigen. Auch Silber kann mit der Zeit anlaufen und benötigt regelmäßige Pflege, um seinen hellen Glanz zu bewahren. 

Gold 375 - der preisbewusste Einstieg

Enthält 37,5 % Feingold und bietet eine schöne Möglichkeit, einen goldenen Ehering zu einem vergleichsweise niedrigeren Preis zu wählen. Die Legierung ist robust und alltagstauglich, enthält jedoch einen höheren Anteil an anderen Metallen. Je nach verwendeter Legierung können darunter auch Metalle wie Nickel sein, die bei empfindlicher Haut zu Kontaktallergien führen können. Deshalb lohnt es sich, bei bekannten Allergien genau auf die Zusammensetzung der Legierung zu achten.  

Gold 585 - der beliebte Klassiker

Besteht zu 58,5% aus Feingold und ist für Eheringe eine besonders beliebte Wahl. Es verbindet einen schönen Goldton (egal ob Weiß oder Gelb) mit guter Alltagstauglichkeit und einem ausgewogenen Preis-Leistungsverhältnis. 

Gold 750 - besonders Hochwertig

Enthält 75% Feingold und steht für einen besonders hohen Goldanteil. das Material hat eine hochwertige, edle Ausstrahlung. Wer bei seinen Eheringen Wert auf einen hohen Goldanteil und eine besondere Wertigkeit legt, findet in 750er Gold eine schöne Wahl. 

Warum kann ein Weißgoldener Ring gelb anlaufen?

Viele Weißgoldringe werden zusätzlich rhodiniert. Dabei wird eine sehr dünne Schicht Rhodium auf die Oberfläche aufgebracht. Rhodium ist ein helles, widerstandsfähiges Edelmetall und sorgt für die besonders strahlend weiße Optik. 

Die Rhodiumschicht nutzt sich durch das tägliche Tragen mit der Zeit ab. An den stärker beanspruchten Stellen kann dann die darunterliegende Weißgoldlegierung sichtbar werden. Diese kann einen leicht gelblichen oder warmen Ton haben. 

Dies ist kein Materialfehler, sondern eine normale Veränderung der Oberfläche. (Passiert sehr selten)

Ja. Der Ring kann professionell aufbereitet werden und erneut rhodiniert werden. Dabei wird die Oberfläche wieder mit einer neuen Rhodiumsschicht versehen und erhält ihren hellen, weißen Glanz zurück.